SCHLARAFFIA LANDES-AUE
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 Die "Junkertafel"

Das schlaraffische Spiel parodiert zum Teil das mittelalterliche Ritterwesen. Deshalb gibt es im Reych die Stände "Knappen", "Junker" und "Ritter". 

Knappen wurden im Mittelalter mit 14 Jahren unter feierlichem Zeremoniell und Überreichung eines Kurzschwerts durch Priesterhand ernannt. Sie mussten nun ihrem Herrn, dem Ritter, behilflich sein und ihn auf Kriegszügen und zu Turnieren begleiten, ihm die Waffen reichen und in jeder Beziehung für ihn sorgen. Ihre Erziehung oblag auf der Burg dem Junkermeister. Junker wurden die jungen Herren bzw. Edelmänner ab 18 Jahren genannt. Hatten sie das 21. Lebensjahr erreicht und sich durch Mut und Treue ausgezeichnet, so empfingen sie die Schwertleite, den Ritterschlag. (Aus diesem Grund begann früher die Volljährigkeit erst mit dem 21. Lebensjahr, heute schon mit 18 Jahren.)

Das schlaraffische Spiel richtet sich nach dem "Ceremonialen" und dem "Schlaraffen-Spiegel", also festen Regeln und Richtlinien, die von neuen Mitgliedern, also den "Sassen" des Reyches, erst einmal gelernt werden müssen. Auch das "Schlaraffenlatein", eine aus dem Mittelalter entlehnte Wortwahl, sowie die passende Wahl von Themen und Inhalte ihrer Beiträge, sogenannte "Fechsungen", sind gewöhnungsbedürftig und bedürfen der Übung und Unterstützung mit Hilfen und Hinweisen.

Dafür dient ein gesonderter Tisch, die "Junkertafel", an der alle neuen Sassen sitzen. Der Junkermeister, der "Gestrenger",  ist für die "Erziehung" seiner Junkertafel verantwortlich. Vor allem die enge Gemeinschaft der "jungen" Sassen mit ihrer gewollten aufmüpfigen Art schmiedet gleich zum Beginn festen Freundschaftsbande untereinander. Meist wohlwollend wird die spielerische Auflehnung gegen die Regeln und die wohlsituierten Ritter hingenommen. Selbst wenn der Junkermeister manchmal seine Zöglinge in einem "Duell" verteidigen oder für deren Ungehorsam "Pön" als Strafe zahlen muss, gehört das ebenso zum Spiel.

Auch interessant für Knappen und Junker anderer Reyche!

Das Ordenskapitul des h.R. Landes-Aue verleiht einen Orden mit Titul, der nur von Knappen und Junkern nicht aber von Rittern erworben werden kann. Die Statuten sind auf der Seite "Rumtreyber-Orden" nachzulesen. Sie können mit dem Pass des "Pfälzischen Rumtreybers" unter “Ausritt-Orden” bei www.Allschlaraffia.org downgeloaded werden. Das Farbenband darf sogar schon während der Knappen- oder Junkerzeit als Zeichen der Ausrittsfreude sichtbar an der Sturmhaube bzw. dem Junkerhelm getragen werden (abgesegnet vom DSR).

Der komplette Orden kann aber erst am Rittermantel gezeigt werden. Die Eintragung des Tituls in die Stammrolle erfolgt nach dem Ritterschlag auf Antrag des Inhabers beim Kantzlerambt unter Angabe des angenommenen Ritternamens.

JuKnaSi 158/159

 

 

 

 

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